Die Bauweise

Stahlrahmen­bauweise

Ein verschraubtes Tragwerk aus Stahlträgern, eine Fassade aus gedämmten Sandwichpaneelen: So ist ein Ferronova-Haus aufgebaut – und das bedeutet es für Technik und Gestaltung.

Breite Ansicht eines verschraubten Stahlskeletts aus H-Profil-Trägern mit Geschossdecke im warmen Abendlicht
KI-Visualisierung · Gestaltungsbeispiel
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Was ist Stahlrahmenbauweise bei Ferronova?

Ein Skelett aus Stahlträgern mit H-Profil trägt das Haus. Die Bauteile werden verschraubt, nicht geschweißt. Gedämmte Sandwichpaneele bilden die Fassade, eine Geschossdecke aus Profilblech und Beton trennt die Etagen.

Damit unterscheidet sich ein Ferronova-Haus sowohl vom Holzbau als auch vom klassischen Mauerwerk Stein auf Stein. Träger und Stützen übernehmen die Lasten – die Wände dazwischen tragen nicht und lassen sich deshalb freier planen.

Montage und Innenausbau erfolgen vor Ort in Deutschland.

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Wie ist ein Ferronova-Haus aufgebaut?

Von innen nach außen: Tragwerk aus Stahl, Geschossdecke aus Profilblech und Beton, Fassade aus gedämmten Sandwichpaneelen, dazu Glasfronten und Innenausbau.

  • Tragwerk: Stützen und Träger mit H-Profil, verschraubt zu einem tragenden Skelett.
  • Geschossdecke: Profilblech als Unterlage, darauf Beton – eine massive Decke zwischen den Etagen.
  • Fassade: Gedämmte Sandwichpaneele schließen das Tragwerk; bei den Außenpaneelen liegen die Schrauben verdeckt.
  • Glasfronten: Großflächige Verglasungen öffnen das Haus zum Garten.
  • Innenausbau: Wände, Böden und Haustechnik werden vor Ort ausgebaut – bis zur bezugsfertigen Übergabe.
  • Gründung: Die Bodenplatte richtet sich nach Baugrund und Lasten. Sie ist nicht im Hauspreis enthalten, kann aber mit angeboten werden.
Zweigeschossiges Stahlskelett aus H-Profil-Trägern auf einer Bodenplatte, daneben gestapelte Sandwichpaneele, im Abendlicht
  1. Dachträger mit H-Profil
  2. Verschraubter Knoten
  3. Decke: Profilblech + Beton
  4. Bodenplatte
Prinzipdarstellung des Tragwerks · KI-Visualisierung
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Welche Haustechnik ist vorgesehen?

Geheizt wird mit einer Wärmepumpe, die im Sommer auch kühlen kann. Die Wärme verteilt eine Fußbodenheizung im ganzen Haus; eine Photovoltaikanlage ist vorgesehen.

  • Wärmepumpe: heizt im Winter und kühlt im Sommer.
  • Fußbodenheizung: gleichmäßige Wärme in allen Räumen, ohne Heizkörper an den Wänden.
  • Photovoltaik: Eine Solaranlage ist vorgesehen.
  • Dämmung: Gedämmte Sandwichpaneele an der Fassade, dazu eine weitere Dämmung im Hohlraum der Wand.

Wie effizient ein Haus am Ende ist, hängt vom gesamten Gebäude ab: Dämmung, Luftdichtheit, Fenster und Haustechnik. Für jedes Wohnhaus gelten die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG); die Nachweise werden für Ihr Haus projektbezogen geführt.

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Was lässt sich individuell gestalten?

Jedes Modell ist ein Ausgangspunkt. Grundriss und Raumaufteilung, Fassadenfarben und Glasflächen werden mit Ihnen geplant – auch eine Stein- oder Backsteinoptik ist möglich.

  • Grundriss: Weil die Innenwände nicht tragen, lässt sich die Raumaufteilung an Ihre Wünsche anpassen.
  • Fassade: Verschiedene Fassadenfarben, auf Wunsch Stein- oder Backsteinoptik; bei Ferronova prägen Anthrazit und Kupfer das Bild.
  • Glas: Großflächige Fensterfronten, abgestimmt auf Ausrichtung und Grundstück.

Wie weit Änderungen gehen können, ergibt sich aus Tragwerksplanung, Bebauungsplan und Grundstück – das klären wir im persönlichen Gespräch.

Raumhohe Verglasung an einer Hausecke mit schlanken dunklen Profilen
KI-Visualisierung · Gestaltungsbeispiel
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Was ist bei Planung und Genehmigung zu beachten?

Ein Ferronova-Haus durchläuft dieselben Schritte wie jedes andere Wohnhaus: Bebauungsplan prüfen, Bauantrag nach Landesbauordnung, Nachweise zu Standsicherheit, Wärme-, Schall- und Brandschutz.

  • Statik: Das Tragwerk wird für jedes Haus berechnet – für Stahlbauteile nach Eurocode 3 (DIN EN 1993).
  • Brandschutz: Stahl brennt nicht, verliert bei großer Hitze aber an Festigkeit. Die geforderte Feuerwiderstandsdauer erreicht der Aufbau über Bekleidungen.
  • Gründung: Bodenplatte oder Fundament richten sich nach Baugrund und Lasten; ein Bodengutachten schafft Klarheit.
  • Korrosionsschutz: Stahlteile brauchen einen dauerhaften Schutz – zusammen mit einer geschlossenen, trockenen Gebäudehülle.

Welche Wandaufbauten, Dämmstärken und Nachweise für Ihr Haus gelten, wird im Rahmen der Planung projektbezogen festgelegt.

Gedämmte Sandwichpaneele mit anthrazitfarbener Deckschicht an einem Stahlskelett, ein Paneel zeigt den Dämmkern

Fragen zur Bauweise

Lassen Sie sich die Bauweise erklären.

Im persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie Ihr Haus aufgebaut wäre – und was das für Planung, Komfort und Gestaltung bedeutet.

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